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First published: June 1, 2026 - Last updated: June 1, 2026
TITLE INFORMATION
Chairs: Lena Haase and Keywan Klaus Münster - Moderator: Lena Haase
Title: Die Macht der Öffentlichkeit(en) und der Umgang mit sexuellem Missbrauch
Subtitle: -
Translation: The Power of the Public and the Handling of Sexual Abuse
Conference: 55. Deutscher Historikertag (55th German Historians Conference) (September 16-19, 2025) - Online Program
Place: Universität Bonn, Bonn, Germany
Date: September 16, 2025, 14:00 – 15:40 Uhr
Language: German
Keywords:
Modern History:
20th Century |
European History:
German History |
Types:
Sexual Assault /
Child Sexual Abuse
FULL TEXT
Link: -
ADDITIONAL INFORMATION
Chairs:
-
Lena Haase,
Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL (Strukturen und Erinnerung. Angewandte Geschichtswissenschaft und digitale Lehre) (SEAL Research and Documentation Center (Structures and Memory: Applied History and Digital Education),
Universität Trier (University of Trier) -
ResearchGate
-
Keywan Klaus Münster,
LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR Institute for Regional Studies and History),
Landschaftsverband Rheinland (Rhineland Regional Council)
Abstract:
»Die Beschäftigung mit sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt ist noch nicht lange Gegenstand historischer Forschung. Noch ganz am Anfang steht dabei die Beschäftigung mit der Rolle, welche „Öffentlichkeit“ gespielt hat und spielt. Ohne deren „Macht“, ohne Kampagnen Betroffener und Organisationen, die nicht selten auch auf Emotionalisierung setzen, ohne Presseberichte, die teils eine Skandalisierung betreiben, und ohne öffentliche Debatten ist die Geschichte jedoch undenkbar. Weitaus stärker als zuvor werden dabei auch institutionelle und soziale Strukturen der Verschleierung und eine Kultur des Verschweigens beleuchtet. Das gilt in erster Linie für die medial stark im Fokus stehenden beiden christlichen Kirchen, gleichermaßen aber auch für zivile Einrichtungen, Vereine und letztlich auch die Familie. Dabei war und ist für die Entscheidungsträger in- und außerhalb der betroffenen Strukturen der Blick auf die Öffentlichkeit maßgeblich – eine Erkenntnis, die sich auch allmählich durch synchrone und diachrone Vergleiche zu bestätigen scheint.
Das Panel setzt hier an und geht von der Beobachtung aus, dass institutionelle, zivile und mediale Öffentlichkeit(en) den Umgang mit sexualisierter Gewalt entscheidend beeinflussten und beeinflussen. Es möchte die Dynamiken und Wechselbeziehungen zwischen institutionellen Entscheidungsträgern und den Gefahren (und Chancen) öffentlicher Resonanzräume in drei Fallstudien untersuchen. Die Sektion kombiniert komparative synchrone wie diachrone Perspektiven. Die drei Vorträge bieten so Einblicke in die Wechselwirkungen von öffentlichen Reaktionen auf und den institutionellen und gesamtgesellschaftlichen Umgang mit sexuellem Missbrauch von den 1930er bis in die 1990er Jahre.
Die Sektion wird neben einer fünfminütigen, auf Phänomene der jüngsten Zeitgeschichte ausgerichteten, Einführung aus drei Vorträgen (à 20 Minuten) bestehen und Zeit für eine 25-minütige Diskussion lassen.«
(Source: Online Program)
Program:
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Standesrecht und Öffentlichkeit. Zum Umgang mit Missbrauch in der katholischen Kirche seit den 1930er Jahren Keywan Klaus Münster (Bonn) |
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Von der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Anette Neff (Darmstadt) |
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„Im Dunkeln waren wir lange genug“. Öffentlichkeit(en) und feministischer Aktivismus gegen sexuellen Missbrauch an Kindern in den 1980er und 1990er Jahren Ruth Pope (Hamburg) |
Wikipedia:
History of Europe:
History of Germany |
Sex and the law:
Child sexual abuse /
Child sexual abuse in Germany
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